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17.08.2020

Pflanzen: Alltags-Helden
im Dienste der sauberen Luft

Dass Pflanzen uns begeistern, ist nicht erstaunlich. Schliesslich sind sie der Fokus unseres täglichen Schaffens bei Hydroplant. Aber Tatsache ist: Wir alle haben guten Grund, dem lebendigen «Grün» um uns herum dankbar zu sein. Denn seine luftreinigende Leistung ist höchst beeindruckend – und wertvoll.

Haben Sie schonmal vom Begriff «Indoor Generation» gehört? Tatsache ist: Schweizerinnen und Schweizer verbringen heutzutage im Schnitt rund 90 Prozent ihres Alltags in Innenräumen. Das haben mehrere Studien belegt. Der Lebensstil hier in der Schweiz ist nicht allzu outdoor-orientiert – dessen sind wir uns wohl alle bewusst. Aber eine so hohe Zahl ist dennoch erstaunlich. Und auch ein bisschen erschreckend. Umso wichtiger ist es, dass wir der Qualität der Räumlichkeiten in denen wir uns aufhalten eine hohe Bedeutung beimessen.

Schlechte Luft macht krank

Dabei spielt ein gesundes Raumklima eine entscheidende Rolle. Laut einer Studie der renommierten dänischen Aarhus University kann die Luft in geschlossenen Räumen bis zu fünfmal stärker mit Schadstoffen belastet sein als die Aussenluft. Und was ist die Folge? Unsere Gesundheit leidet. Konkret kann schlechte Raumluft zu Irritationen von Augen und Bronchien führen und Allergien hervorrufen. Häufig sind auch neurologische Erscheinungen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben beobachtet, dass sich Personen, die in Büroräumen arbeiten, nach längerem Aufenthalt am Arbeitsplatz vielfach krank fühlen. Die Beschwerden verschwinden von alleine wieder, sobald sich die Betroffenen nicht mehr im Büro oder Gebäude aufhalten. Hierbei spricht man heutzutage vom «Sick-Building-Syndrom» und es wird stark vermutet, dass es unter anderem auf eine erhöhte Schadstoffkonzentration im Raum zurückzuführen ist.

Pflanzen als Luftreiniger

Und wo kommt nun Hydroplant ins Spiel? Ganz einfach: Wir sorgen für saubere Luft und ein gesundes Klima in Büroräumen. Denn Pflanzen verbessern die Qualität der Raumluft nachweislich. Sie binden Feinstaub sowie grosse Mengen an Kohlendioxid, das sie in Sauerstoff und Zucker umwandeln. Darüber hinaus haben gewisse Pflanzen die Fähigkeit, schädliche VOC-Konzentrationen (flüchtige organische Verbindungen, welche unter anderem durch Elektrogeräte oder Möbel ausgestossen werden) im Raum zu senken. So reduziert beispielsweise die Grünlilie (Chlorophytum Comosum) Kohlenmonoxid, während der Baumfreund (Philodendron) den Formaldehydgehalt in der Luft senkt.

Faszinierende Forschungsergebnisse

Ein Blick auf konkrete Forschungsreihen veranschaulicht dieses eindrückliche Potenzial der Pflanzen. So wurde im Rahmen einer australischen Studie ein 50 Quadratmeter grosses Office mit Glücksfedern (Zamioculcas) und Kolbenfaden (Aglaonema) begrünt. Die Konzentration von Kohlendioxid in der Raumluft konnte so um bis zu 25 Prozent reduziert werden. Noch beachtlicher waren die Ergebnisse einer Untersuchung in den USA: An einer Schule, in einem 52.5 Quadratmeter grossen Klassenzimmer, sank die Kohlendioxid-Konzentration durch den Einsatz der Pflanzen Drachenbaum (Dracaena) und Einblatt (Spathiphyllum) gar bis zu 45 Prozent. Wie gross die Schadstoffmenge ist, die dank dem Einsatz von Pflanzen abgebaut werden kann, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Massgebend sind einerseits die Pflanzenart und -anzahl. Andererseits spielen die Temperatur und das Tageslicht im Raum eine grosse Rolle.

Weniger Husten und Grippe

Pflanzen machen die Luft aber nicht nur sauberer, sondern befeuchten sie auch. Je nach Pflanzenart und Giessverhalten wird die Luftfeuchtigkeit in einem Büro mit Zimmerpflanzen um bis zu fünf Prozent erhöht. Und das wiederum kann ein wahrer Segen sein für das persönliche Wohlbefinden. Denn bei zu geringer Luftfeuchtigkeit trocknen die empfindlichen Schleimhäute an Augen, Nase und Rachen aus, was Reizhusten, Bindehautentzündungen und Ekzeme begünstigt. Zugleich fördert trockene Luft die Verbreitung von Viren. Je trockener die Luft, desto mehr Staubpartikel schwirren in ihr herum – und diese agieren als Träger für Krankheitserreger und gelangen mit jedem Atemzug in unseren Körper.

Mehr Lebensqualität

Klar ist: Pflanzen sind wahre Alleskönner. Sie erfreuen das Auge und bringen «Leben» in jeden Raum. Sie reinigen und befeuchten die Luft auf natürliche Weise. Und sie machen unseren Alltag mit ihren einzigartigen Fähigkeiten angenehmer und gesünder. Kurz: Der Mehrwert, den sie uns und unserem Leben bieten ist enorm – in der heutigen Zeit der «Indoor Generation» mehr denn je.